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Geschichte
Das Leipziger Festival für Vokalmusik
a cappella gehört seit der Gründung
1997 zu den wichtigsten und innovativsten Festivals
für Vokalensembles im deutschsprachigen Raum.
Schon während des ersten Jahrgangs lag dem
Ensemble amarcord als Veranstalter und künstlerischem
Leiter die Förderung des musikalischen Nachwuchses
am Herzen. Dieser Idee entsprechend wurden seitdem
neben führenden Vokalensembles gezielt junge,
noch nicht etablierte Gruppen nach Leipzig eingeladen.
Seit 2003 wurde zudem jährlich eine junge
Vokalgruppe als Nachwuchsensemble des Festivals
ausgezeichnet. Dieser Preis ging mit der Teilnahme
am Abschlusskonzert des jeweiligen Festivals im
Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig
einher und bot den Gruppen die Möglichkeit,
sich erstmals – auch über eine Rundfunkaufzeichnung
– einer breiten und fachkundigen Öffentlichkeit
vorzustellen. Im jeweils folgenden Jahr präsentierten
sich die Ensembles mit einem Konzert im Rahmen
des Festivals.
Seit 2007 erhält die Nachwuchsförderung einen noch größeren Stellenwert.
Das Leipziger Festival für Vokalmusik a cappella
veranstaltet – in Partnerschaft mit dem BMW
Werk Leipzig – seitdem jährlich den Internationalen
A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig.
Die hoch angesehenen Juroren vergeben den begehrten A CAPPELLA AWARD.
Aber auch das Publikum kann sein Votum über das beste Ensemble abgeben. Es verleiht seit 2010 den Publikumspreis.
Der 2011 erstmals initiierte Gesangsworkshop steht ganz im Zeichen der künstlerischen Förderung der Wettbewerbs- ensembles.
Die jungen Künstler können ihr Talent durch die Hilfe eines renommierten Sängers weiterentwickeln.
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Preisträger 2003 - 2011
Audiofeels
Lalá
Beim 5. Internationalen A CAPPELLA Wettbewerb 2011 vergab die Jury keinen ersten Preis, dafür erhielten gleich zwei Gruppen den zweiten Preis: Audiofeels
aus Polen mit ihrem speziellen „vocal play“, der Nachahmung von Instrumenten,
und Lalá
aus Österreich, die ein anspruchsvolles Repertoire in unverstärkter Weise präsentierten.

Mit Spirit und viel Charme konnten die sechs Sängerinnen und Sänger von JuiceBox. aus Hannover/ Hamburg
nicht nur die Zuhörer- schaft begeistern.
Auch die Jury überzeugten sie mit eigenen Kompositionen und musikalischer Stilsicherheit und gingen als Sieger aus dem 4. Internationalen A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig hervor.

Im Rahmen des 3. Internationalen A CAPPELLA Wettbewerbs Leipzig 2009 beeindruckte das französische Ensemble
Ommm sowohl Jury als auch Publikum.
Mit selbst komponierten Stücken, gelungener technischer Ausführung und
starker Bühnenpräsenz setzten sich die fünf jungen Franzosen gegen das internationale Teilnehmerfeld durch.

Die sechs sympathischen Schweden des Ensembles Vocado traten 2008
beim zweiten Internationalen A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig gegen
ein internationales Teilnehmerfeld an und konnten mit ihrem facettenreichen
Beitrag die Jury restlos überzeugen.

Das Vokalensemble Sound Affaire
aus dem bayerischen Wolfratshausen hat sich beim ersten Internationalen A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig 2007
gegen die hochklassige Konkurrenz durchgesetzt und somit den erstmals vergebenen Leipzig A CAPPELLA AWARD gewonnen.

Im Jahre 2006 erhielt erstmals eine ausländische Vokalgruppe
den Nachwuchspreis des Festivals. Wir freuten uns, eine
hochtalentierte und ungeheuer charmante Gruppe aus dem
Baltikum als Preisträger vorstellen zu können: Cosmos
aus Lettland.

Preisträger 2005 sind die Sänger von Viva Voce. Die fünf
smarten Jungs, hervorgegangen aus dem Windsbacher Knabenchor,
erobern ihr Publikum mit Charme und schmunzelnder Leichtigkeit
im Sturm. Sie zeigen, dass es wenigstens in Deutschland
eine Boyband gibt, die singen kann.

Im Jahre 2004 ging die Auszeichnung an das Frauen-Vokalquartett
NINIWE, das mit seinen originellen Klassik- und Jazzbearbeitungen
zuvor bereits beim Bundeswettbewerb für Rock- und Jazzgesang
als auch beim Leipziger Jazznachwuchsfestival überzeugte.

Die Auszeichnung als Nachwuchsensemble des Festivals 2003
wurde an das Calmus Ensemble vergeben, das bereits 2002
mit seinem individuellen Repertoire zwischen geistlicher
und weltlicher Musik Stipendiat des Deutschen Musikrates
und Gewinner des Robert-Schumann- Wettbewerbes war.
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